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· Armer Bullterrier
· Aus dem Tagebuch eines jungen Hundes
· Bist du schon so gut
· Regenbogenbrücke
· Eine Geschichte zum Nachdenken
· Einer bleibt selten allein
· Fährtenprüfung
· Korrektur in der Hundeerzihung
· Lea
· Was Hunde für uns tun können
· Wenn ich ein Hund wäre
· Wie konntest du
· Zehn Bitten eines Hundes
· 10 Tipps einer Hundemutter
· Leitfaden für Hunde
· Wie fotografiere ich einen Hundewelpen



Armer Bullterrier


Am Dienstag war Frühlingsanfang mit besten Wetter. Bei Sonnenschein und Schnee fuhren wir ins Moor, um einen schönen Spatziergang zu machen. Und da passierte es: Ich bin Dir aus dem Auto gesprungen, bevor Du mir eine Leine an mein Geschirr machen konntest. Das habe ich natürlich sofort ausgenutzt und bin glücklich weit über die Wiesen gerannt. Endlich einmal ohne Leine so richtig drauflos rennen - weit und breit kein Mensch oder Tier!

Aber so dumm wie ich war, bin ich immer weiter von Dir weggerannt, ohne auf Dein Pfeifen und Rufen zu achten, bis ich nicht mehr zu sehen war. Du hast dann eineinhalb Stunden auf einem Fleck gestanden, weil Du dachtest, ich würde wieder an den Ort zurück kommen, wo ich Dich verlassen hatte. Später bist Du mir nachgelaufen, um meine Spur im Schnee zu verfolgen und mich vielleicht so doch noch zu finden. Aber wir haben uns nicht mehr treffen können, denn Du bist in die falsche Richtung gelaufen.

Ich aber war inzwischen an einem Bauernhof angekommen. Dort roch es nach so vielen unbekannten Düften! Ein großer schwarzer Schäferhund war da. Und im Stall standen viele Kühe. Das war ja was für mich! Die Kühe waren sehr aufgeregt als sie mich sahen, aber ich habe ihnen nichts getan. Ich kannte ja die Kühe von der Weide bei uns nebenan, das waren meine Freunde.

Der Bauer und sein Sohn hatten mich entdeckt. Ich habe mir nichts dabei gedacht, als sie näher kamen. Ich hatte auch überhaupt keine Angst und nichts Böses getan. Und dann ging alles ganz schnell: Der ältere hatte ein Eisenrohr in der Hand, und als er damit zuschlug, explodierte etwas in meinem Kopf .Immer wieder holte er aus und wollte nicht damit aufhören. Dann wurde ich in eine alte Karre geschmissen und kam vor die Tür in die Kälte.

Ich war immer noch nicht tot, aber niemand kümmerte sich mehr um mich. Ich war nicht mehr in der Lage mich zu bewegen, mein Schädel war zertrümmert, und ich blutete sehr stark. Mir war bitterkalt in der Pfütze aus Wasser und Blut. Ich weiß nicht, wie lange ich dort so gelegen habe. Aber irgendwann hörte ich deine Stimme! Du warst noch immer auf der Suche nach mir und dabei auf diesen Bauernhof gekommen. Der Bauer zeigte Dir, wo ich lag. Wir fuhren so schnell wie möglich zu unserem Tierarzt, aber es war alles zu spät. Jetzt bin ich im Hundehimmel und vermisse euch alle so sehr!

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Aus dem Tagebuch eines jungen Hundes.


Sonntag

7.30Uhr Aufgestanden und Streckerchen gemacht, in den Garten gegangen, Bäumchen beschnuppert - roch fein - Bein gehoben.

8.00 Uhr Futternapf umgestoßen, alles pitsch-patsch naß, Haue gekriegt.

8.45 Uhr In Küche gewesen, rumgeschnuppert, rausgeflogen, Küche ist „Pfui“!

9.00 Uhr In Herrchens Arbeitszimmer gewesen, kleinen Teppich Fransen abgeknabbert, rausgeflogen, Haue gekriegt. Arbeitszimmer ist auch „Pfui“.

9.30 Uhr In Diele kleine Pfütze gemacht, mit Nase eingetunkt worden, weil Pfütze in Diele machen, ist „Pfui“, mich sehr geschämt.

9.45 Uhr Frauchen einen Handschuh genommen, damit gespielt, Frauchen wußte nicht, wo er war, ich auch nicht.

10.15 Uhr Zeitung von Couchtisch gezogen, feine Spieljagd mitgemacht bis ganz kleine Schnitzel, ist „Pfui“, Haue gekriegt.

10.45 Uhr Viel langweilig, nachgedacht, was tun, auf Couch gehopst und auf weiches Kissen gekuschelt, runtergeschmissen, rausgeflogen, ist „Pfui“.

11.00 Uhr Stück altes Brot gekriegt, wollte aber lieber Leberwurst, Brot wurde wieder weggenommen, ich leise geknurrt, Haue gekriegt.

11.20 Uhr Wieder in Küche gewesen, da zu fein roch, sehr schöne Scheibe Fleisch genommen ist „Pfui".

11.30 Uhr In Garten gegangen, fein gespielt, Mistkäfer verfolgt, Spinnen gefressen - schmecken nicht besonders- tiefes Loch gebuddelt, Hühnchen gejagt, alles sehr interessant, aber „Pfui“.

12.30 Uhr Allein auf Straße gerannt, fein mit Roßäpfeln gespielt, dann gefressen - muß sagen, aparter Geschmack - aber leider auch „Pfui“.

13.00 Uhr Hurra - zum Fressie gerufen worden - Hammelbacke mit Reis - großartig geschmeckt - Frauchen zum Dank Hände geleckt, Lecken ist „Pfui“.

13.30 Uhr Hausruhe von ganzer Familie, ich in Körbchen nachgedacht, festgestellt:
Alles „Pfui“ - wozu kleiner Hund auf der Welt?

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Bist Du schon so gut?


Wenn Du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst, ohne gereizt zu sein,
wenn Du immer fröhlich bist und Wehwehchen und Schmerzen ignorieren kannst,
wenn Du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür noch dankbar bist,
wenn Du Verständnis dafür hast, dass die Menschen, die Du liebst, manchmal ohne Grund ihre Aggressionen an Dir auslassen,
wenn Du einen reichen Freund nicht besser als einen Armen behandelst,
wenn Du der Welt ohne Lüge und ohne Täuschung gegenüberstehen kannst,
wenn Du sagen kannst, dass es in Deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen, Farben, Religionen, Weltanschauungen und politische Meinungen gibt,
wenn Du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben,
dann, mein Freund bist Du fast so gut wie Dein Hund.


(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Die Regenbogenbrücke


(Lucy und Charlie danke für die schönen Jahre und das ihr meine Hunde wart.
Danke für das , was ihr mich gelehrt habt. Durch euch bin ich ein besserer Mensch
geworden. Ich vermisse euch.)



Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.

Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund, und spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eines, das sie vermissen.
Das sie nicht mit ihren Menschen zusammen sind, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.

Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das gründe Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller, denn – ES HAT DICH GESEHEN.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und du schaust endlich wieder in die Augen deines geliebten Tieres, das so lange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.

Dann beschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...






Eine Geschichte zum Nachdenken


Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, Sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern . "Ich wusste nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" , waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen. Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben",sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch".

Chucks Frau sagte: "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Marilyn. "Sie ist in meinemTagebuch." Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt."

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden. Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist. Du kannst es auch tun, indem Du dieseNachricht weiterleitest. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun.






Einer bleibt selten allein!


Du willst also zur Ausstellung, das ist aber gefährlich - es bleibt nicht bei einem Hund, sei doch mal ehrlich!
Einer ist gar nichts, ein zweiter muss her - ein dritter ist einfach, ein vierter nicht schwer.
Ein fünfter erfreut sich, mit einem sechsten wird es gehen - ein Haus voller Hunde macht das Leben erst schön!
Warum nicht noch einen, Du traust Dich, nicht wahr? - Sie sind wirklich ganz einfach, aber mein Gott, das Haar!
Ein Hund auf dem Sofa, ein and'rer im Bett! - Hungrige Mäuler in der Küche, das find'st Du nett?
Sie hören auf's Wort und sind gar kein Problem! - Auch wenn es noch einer mehr ist, wird's immer noch gehen.
Die Möbel sind staubig, die Fenster nicht klar - der Boden ist schmutzig, das Sofa voll Haar.
Es leidet der Haushalt, man nimmt's kaum noch wahr - die Nasenabdrücke und überall Haar!
So suchen wir Platz, der neue Welpe ist top! - Wir finden schon Zeit für Besen und Mob!
Es gibt kaum ein Limit, dem Himmel sei Dank! - Ihre Zahl zu verringern......der Gedanke macht krank!
Jeder ist anders, Du weißt wer da bellt. - Das Futter ist teuer, der Tierarzt kriegt Geld!
Die Familie bleibt weg, Freunde lassen Dich in Ruh - Du siehst nur andere Hundeleute, die genauso leben wie Du!
Die Blumen sind tot, der Rasen ist hin - doch am Wochenende hast Du and'res im Sinn.
Man meldet und reist, so ist der Trott - dazu die Hundesteuer, bald bist Du bankrott!
Ist es das wert, was machst Du da bloß? - Doch dann kommt Dein Liebling und springt auf den Schoß!
Sein Blick wärmt Dein Herz, und um nichts in der Welt - Gibst Du auch nur einen her, was bedeutet schon Geld?
Egal ob für die Zucht, Show oder Spaß - für jeden ist Platz, jeder dient zu irgendwas!
Die Winter sind mühsam, mal nass und mal rauh - Die Hunde sind schmutzig, und Du bist ganz blau!
Manche Abende sind grässlich, manchmal schreist Du im Haus - denn die Hunde auf dem Sofa, sie wollen nicht raus!
Die Hunde, die Ausstellungen, das Reisen, die Sorgen - die Arbeit, die Spannung, die Gedanken an morgen!
Es muss wohl was wert sein, und es muss Dir was geben - denn sie lieben Dich alle, die Hunde in Deinem Leben!
Alles hat sich verändert, nichts ist mehr gleich! - Du liebst Deine Hunde und
Deine Seele ist reich.

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Fährtenprüfung


Schlecht geschnüffelt, hochgeguckt,
eine kleine Maus verschluckt,
fand den Ort nicht wo gewinkelt,
mehrfach in die Spur gepinkelt,
einmal leider Platz vergessen,
Gänseblümchen aufgefressen,
Hundeführer schlimm genarrt,
zweites Suchobjekt verscharrt,
12 Kartoffeln fein sortiert,
toten Maulwurf exhumiert,
Fährtenleine durchgekaut,
hinter Hasen hergeschaut -
Bin der liebste Hund von allen!

Richter sagte - "Durchgefallen !!! "

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Korrektur in der Hundeerziehung mit einer Zeitung


Eine Zusammengerollte Zeitung kann ein nützliches Hilfsmittel sein, wenn man sie richtig anwendet.

Benutzen Sie z. B. die Zeitung, wenn der Hund etwas anknabbert oder gerade ein Bächlein macht.

Benutzen Sie sie nur, wenn Sie NICHT zum richtigen Zeitpunkt eingreifen konnten, weil Sie nicht aufgepasst haben.

Nehmen Sie die Zeitung, schlagen Sie sich selbst 6x gegen den Kopf, und wiederholen Sie dabei den Satz: „ Ich habe vergessen, auf meinen Hund aufzupassen.“

Wenden Sie diese Technik immer wieder an.

Nach einigen Korrekturen werden Sie soweit Konditioniert sein, dass Sie Ihren Hund im Auge behalten.

Die Zeitungsrolle sollte ausschließlich zu diesem Zweck verwendet werden.

Sobald Ihr Hund über Sie lacht, loben Sie ihn.



(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Lea's kurzes, tragisches Leben


Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren ganz plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei von meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven ginge.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten, wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen „oh, sind die süß, ich will einen“, aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen, zarten Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nahmen sagten sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre okay, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es „genetisch“ und „nichts machen“. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien und wimmern vor Schmerzen.

Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gott sei dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine

- Händlerware.

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Was Hunde für uns tun


Frisbee-Scheiben fangen
Dafür sorgen, dass eine einsame Nacht nie wirklich einsam ist
Unser Heim bewachen
Uns an wundervollen Herbsttagen nach draußen bringen
Uns zuhören wenn wir singen
Uns wie Stars behandeln wenn wir wieder nach Hause kommen
Uns an Wintertagen in den Schnee schleppen
Uns alarmieren, wenn die Post kommt
Uns helfen, länger zu leben
Uns zum Lachen bringen
Uns in allem zustimmen
Unsere Knie wärmen
Dafür sorgen, dass wir alten Tennisbälle noch gebrauchen können
Signalisieren, wenn ein Gewitter aufzieht
Die Hauptrolle in unseren Videos spielen
Schlitten ziehen
Unseren Blutdruck senken
Prüfen, wie schnell wir rennen können
Uns auch bei Regen an die frische Luft bringen
Unseren Kindern Verantwortung beibringen
Uns die Bedeutung von bedingungsloser Liebe lehren

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Wenn ich ein Hund wäre......und mir einen Menschen aussuchen dürfte…………….


Als Welpe möchte ich natürlich, dass meine Menschen viel Zeit, noch mehr Verständnis und gaaaaanz viel Information haben, wie sie mit einem Baby wie mir umgehen müssen. Bei einem Hundebaby sind nämlich gerade die ersten Wochen und Monate von größter Bedeutung für den Rest seines Lebens. Mit meiner Erziehung fängt mein Mensch leider sofort an, wenn ich ins Haus komme. Ich werde von meinen "Adoptiveltern" hoffentlich auf die gleiche Art erzogen, wie meine "echten" Eltern es tun würden. Die würden mich z.B. nie anschreien oder gar im Nacken packen und schütteln. Das machen die nur mit unserem Mittagessen.
Meine Menschen würden mich so oft es geht am "Rudelgeschehen" teilhaben lassen. Natürlich muß ich nicht immer und überall dabei sein, aber ich möchte auch nicht andauernd ausgestoßen sein. Besonders schlecht geht es mir, wenn das restliche Rudel gemeinsam im Haus ist, und mich sperrt man in einen Käfig, den die Menschen "Zwinger" nennen. Ich frage mich dann die ganze Zeit, was ich denn falsch gemacht habe, dass man mich derart bestraft. Oft hört man das Wort "Unterordnung" bei den Menschen. Die Unterordnung sollte ein andauernder Zustand und nicht ein paar Übungen auf dem Hundeplatz sein. Ich kenne kaum einen Hund, der sich nicht gerne unterordnet, wenn sein Mensch ein souveräner und verantwortungsvoller Rudelführer ist. Einer, der es versteht, sein Rudel zu dominieren, ohne sich permanent die Bestätigung seiner Führungsrolle durch die Unterdrückung der Rangniederen zu holen. In diesem Sinne,
.......man darf auch als Hund nie die Hoffnung verlieren.






Wie konntest Du?


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich dich mit meinen Mätzchen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich "dein Kind" und trotz einer Anzahl von gekauten Schuhen und einigen Sofakissen, die ich "ermordete", wurde ich dein bester Freund. Wann immer ich "ungezogen" war, zeigtest du mir mahnend den Zeigefinger und sagtest: "Wie konntest Du?" - aber dann hattest du dich sofort erweichen lassen und rolltest mich zur Seite, um meinen Bauch zu kraulen.
Meine Aufenthalte in der Wohnung wurden während deines Studiums immer länger, aber ich riss mich zusammen. Ich erinnere mich an jene Nächte, als ich mich an dich im Bett ganze nahe anschmiegte und dir zuhörte, wie du im Schlaf gesprochen hattest und ich glaubte, dass das Leben nicht vollkommener sein könnte.
Wir gingen in den Park, um dort lange spazieren zu gehen oder um herumzutollen, wir fuhren mit dem Auto irgendwohin, kauften uns ein Eis (ich erhielt nur den Rest der Waffel mit ein wenig Eis, weil, "zuviel Eiscreme ist für Hunde nicht gesund", sagtest Du), und ich hielt im Sonnenstrahl, der durch die Balkontüre ins Wohnzimmer hinein schien, ein langes Schläfchen und wartete so, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.
Allmählich verbrachtes du mehr Zeit auf der Arbeit als zu Hause mit mir, um "Karriere" zu machen. Auch verbrachtest du nun sehr viel Zeit damit, um einen "menschlichen Partner" finden zu können. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei Liebeskummer und deinen Enttäuschungen und freute mich ebenso mit dir, als du Erfolg bei einer Frau hattest. Sie, jetzt ist sie deine Ehefrau, ist kein "Hundeliebhaber", aber trotzdem begrüßte ich sie in unserem Heim, respektiere sie und zeigte ihr, dass ich sie mag. Ich war glücklich, weil du glücklich warst!
Dann kam die Zeit, in der Babys zur Welt kamen. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von der glatten Haut und vom angenehmen Geruch des Babys fasziniert, so dass auch ich sie bemuttern wollte. Aber du und deine Frau dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden und sie verletzen könnte. Daher musste ich die meiste Zeit nun verbannt in einem anderen Raum verbringen, Oh, wie ich sie lieben wollte, aber es war mir nicht vergönnt, denn ich war ein "Gefangener der Liebe". Während sie anfingen zu wachsen, wurde ich ihr Freund. Sie zogen an meinem Fell, griffen auf wackeligen Beinen nach mir, stießen ihre Finger in meine Augen, forschten an meinen Ohren und gaben mir Küsse auf meine Schnauze.
Ich liebte alles an ihnen, besonders ihre Berührungen, weil Deine so selten wurden. Ich war soweit, dass ich die Kinder notfalls mit meinem Leben verteidigen würde. Ich war soweit, in ihre Betten zu schleichen, um ihren Sorgen und geheimsten Träume zuzuhören. Zusammen mit ihnen das Motorengeräusch deines Autos zu erwarten, während du in die Einfahrt fuhrst.
Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Brieftasche ein Foto von mir und erzähltest mit vollem Stolz über mich. Die letzten Jahre antwortest du nur noch mit "Ja" und wechselst das Thema. Ich war früher "Dein Hund" und bin heute "nur ein Hund"!
Dann hattest Du eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt, und du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Du hattest für dich und deine Familie die richtige Entscheidung zu finden, obwohl es einmal eine Zeit gab, in der "ich" deine Familie war. Mann oh Mann, hatte die Autofahrt Spaß gemacht, bis ich bemerkte, wo wir angekommen waren. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Furcht und nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest Papiere aus und sagtest, dass du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde. Die beiden Damen hinter der Theke zuckten mit den Achseln und zeigten dir einen geschmerzten Blick. Sie verstanden die Wirklichkeit, der ein Hund mittleren Alters gegenüberstand, ja sogar ein Hund mit "Papieren", Du hattest die Finger deines Sohnes von meinem Halsband lösen müssen, während er weinend schrie "Nein Papa, bitte lass mir meinen Hund nicht wegnehmen!"
Ich wunderte mich in diesem Moment nur, wie du ihm gerade Lektionen über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortlichkeit beibringen konntest. Zum Abschied gabst du mir einen Klaps auf den Kopf, vermiedest dabei, mir in meine Augen zu schauen und lehntest höflich ab, mein Halsband und meine Leine mitzunehmen.
Du hattest einen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen! Kurz nachdem du gegangen warst, sagten die zwei netten Damen, dass du vermutlich Monate voraus vom Umzug wusstest und somit auch eine Möglichkeit vorhanden gewesen sein musste, einen "guten Platz" für mich zu finden. Sie schüttelten ihre Köpfe und fragten sich ... "Wie konntest Du?"
Die beiden netten Damen widmeten uns ihre ganze Aufmerksamkeit, wann immer es ihre Zeit zuließ. Sie fütterten uns täglich und ausreichend, aber ich verlor meinen Appetit bereits vor Tagen. Anfangs, wann immer jemand an meinen Gehege vorbei ging, hetzte ich zur Frontseite und hoffte, dass du es bist, dass du deine Meinung geändert hättest und dass alles nur ein böser Traum war, oder ich hoffte, dass es zumindest jemand sein würde, der mich mögen könnte, der mich retten würde.
Aber die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den liebenswerten, kleinen und so tolpatischen Welpen aufnehmen konnte. Weltvergessen in meinem eigenen Schicksal zog ich mich in eine weiche Ecke zurück und wartete ab.
Eines Tages, es war am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man holte mich ab, ich ging über einen langen Korridor, bis ich an dessen Ende einen Raum betrat. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau platzierte mich auf einen Tisch, kraulte meine Ohren und erklärt mir, dass ich mich nicht zu sorgen hätte. Mein Herz schlug in voller Erwartung auf das, was da kommen sollte.
Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl der Entlastung. Mir, dem Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Gemäß meiner Natur war ich mehr um die nette Frau besorgt, als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie eine Belastung trägt, die tonnenschwer sein musste. Sie platzierte leicht einen Aderlass um mein Vorderbein, während eine Träne ihre Wange hinunterkullerte. Ich leckte ihre Hand in der gleichen Art und Weise, wie ich es bereits Jahre vorher tat, um dich zu trösten. Sie schob sachverständig die hypodermatische Nadel in meine Vene. Nachdem ich den Einstich und den Eintritt der kühlenden Flüssigkeit in meinen Körper verspürte, lehnte ich mich schläfrig zurück, schaute dabei in ihre freundlichen Augen und murmelte: "Wie konntest Du?".
Möglicherweise verstand sie meine Hundesprache, denn sie sagte, "Es tut mir leid!". Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht ignoriert, missbraucht oder verlassen würde. Einem Platz, an dem ich mich nicht verstecken müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.
Mit meinem letzten Bissen von Energie wedelte ich mit meinem Schwanz und versuchte ihr so zu sagen, dass mein "Wie konntest Du?", nicht gegen sie gerichtet war. Ich dacht an dich, mein geliebtes Herrchen. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten. Möge jeder dir in deinem Leben immer diese Loyalität zeigen.

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Zehn Bitten eines Hundes


1.) Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe du mich anschaffst.
2.) Gib mir Zeit zu verstehen, was du von mir verlangst.
3.) Pflanze Vertrauen in mich, ich lebe davon.
4.) Zürne mir nie lange und sperre mich nicht zur Strafe ein! Du hast deine Arbeit, dein Vergnügen und deine Freunde - ich habe nur dich.
5.) Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch deine Worte nicht verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
6.) Wisse, wie immer an mir gehandelt wird, ich vergesse es nie.
7.) Bedenke, ehe du mich schlägst,daß meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchel deiner Hand zerquetschen könnten, daß ich aber keinen Gebrauch davon mache.
8.) Ehe du mich bei der Arbeit "unwillig" schiltst, "bockig" oder "faul" zu sein, bedenke: Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt, oder ich habe ein verbrauchtes Herz.
9.) Kümmere dich um mich, wenn ich alt werde, auch du wirst einmal alt sein.
10.) Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie "Ich kann so etwas nicht sehen" oder "es soll in meiner Abwesenheit geschehen".
Alles ist leichter für mich mit dir.
Dein Freund der Hund.

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Wie fotografiere ich einen Welpen?


· Nehmen sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden sie ihre Kamera.

· Nehmen sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werfen sie sie in den Abfalleimer.

· Nehmen sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.

· Wählen sie einen passenden Hintergrund für das Foto.

· Montieren sie die Kamera und machen sie sie aufnahmebereit.

· Suchen sie ihren Welpen und nehmen sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.

· Plazieren sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen sie zur Kamera.

· Vergessen sie den Platz und kriechen sie ihrem Welpen auf allen vieren nach.

· Stellen sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken sie den Welpen mit einem Leckerchen.

· Holen sie ein Taschentuch und reinigen sie das Objektiv vom Nasenabdruck.

· Nehmen sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen sie ihn weg (den Blitzwürfel).

· Versuchen sie, ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem sie eine Quitschi über ihren Kopf halten...

· Rücken sie ihre Brille wieder zurecht und holen sie ihre Kamera unter dem Sofa hervor.

· Springen sie rechzeitig auf, nehmen sie ihren Welpen am Nacken und sagen: „Nein, das machst du draußen“.

· Rufen sie ihren Ehepartner, um ihnen beim Aufräumen zu helfen.

· Mixen sie sich einen doppelten Martini.

· Setzen sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen sie sich vor, gleich morgen früh mit ihrem Welpen „Sitz“ und „Platz“ zu üben.

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






10 Tipps einer Hundemutter an ihre Welpen


· Perfektioniere diesen Unschuldsblick. Dann können sie dir nichts mehr abschlagen.

· Umkreise dein Fressen langsam. Kräusle die Schnauze. Dann bekommst du vielleicht was Besseres.

· Winsle so lange, bis sie dich ins Bett lassen. Mache dich dort anfangs klein und später breit.

· Stelle dich bei Befehlen doof und reagiere nur, wenn es ein Leckerchen gibt.

· Setze dich am Esstisch zu demjenigen, der nie auf isst. Du wirst sehen, da fällt was ab.

· Jage nie die Katzen oder Hühner der Nachbarn, sondern immer die fremden.

· Stelle dich gut mit dem Metzger. Bleibe artig vor dem Laden und wedele mit dem Schwanz.

· Grabe keine Löcher im eigenen Garten oder lasse dich niemals dabei erwischen.

· Jage keine Hasen, Jogger, Radler oder Autos, sonst blüht dir die Leine lebenslang.

· Im Sommer lenke unauffällig zur Eisdiele und mache ihnen klar, dass Vanille deine Lieblingssorte ist.

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)






Ein Leitfaden von Hunden für Hunde


Wie erziehe ich meine Familie?
Schlafen
Sieh zu, dass du am Tag genug Schlaf bekommst, damit du zwischen 2:00 und 4:00 Uhr morgens frisch und ausgeruht spielen kannst. Niemals, egal unter welchen Umständen auch immer, gebe nach und schlafe in „deinem eigenem Bett“! Auf dem Schoß ist der beste Platz für eine Nickerchen. Die meisten Hundebesitzer – wenn sie richtig abgerichtet sind – werden es nicht wagen aufzustehen oder dich in irgendeiner anderen Art und Weise zu stören. Merkt Euch! Wenn ihr zu groß seid, um auf dem Schoß zu schlafen, gewöhnt euch an Herrchens oder Frauchens Füße als Kopfkissen zu benutzen.

Essen
Fresst niemals das Futter aus eurem Napf, wenn ihr was vom Tisch bekommen könnt. (Entweder durch betteln oder ihr nehmt es euch einfach!) Gebt euch niemals mit einem „hervorragendem, ausgewogenem Premiumfutter“ zufrieden. Wendet euch langsam von eurem Napf ab (angewidert) und geht, ohne euch umzublicken. Wenn ir das 2 – 3 Tage durchhalten könnt, werden sie euch mit Leckereien wie Gehacktes und Würstchen usw. überhäufen.

Erbrechen
Erbrechen ist einer deiner wertvollsten und effektivsten Fähigkeiten, die du einsetzen kannst deinen Leuten ein wenig Disziplin beizubringen. Wenn du merkst, dass es hochkommt, spring schnell aufs Bett, die Couch oder einen Stuhl. Falls du das zeitlich nicht mehr schaffst, tut es zur Not auch ein Kleidungsstück.

Tür aufmachen
Erlaube grundsätzlich keine geschlossenen Türen! Um eine Tür aufzukriegen, stelle dich auf deine Hinterbeine und fang an zu jaulen, während du kräftig an der Tür kratzt. Wenn diese dann offen ist, musst du da nicht unbedingt auch durchgehen. Du kannst doch deine Meinung ändern... auch mehrere Male hintereinander.

Gäste
Finde schnell heraus welche Gäste absolut keine Hunde mögen und laufe sofort zu ihnen. Bei der erstbesten Gelegenheit springst du ihnen auf den Schoß und heißt sie herzlich in deinem Zuhause willkommen. Es kann auch nicht schaden, wenn du dabei noch eine wenig Futter im Maul oder an den Ohren hast. Wenn du es dir dann auf dem Schoß bequem gemacht hast, achte auf die Farbe der Kleidung. Suche immer eine aus, die deine eigenen Farben betonen. Z. b. passt weißes Fell ganz hervorragend zu einer schwarzen Hose. Begleite deine Gäste stets zur Toilette. Du musst nicht unbedingt etwas tun. Setz dich einfach hin und sieh zu! Falls ein Gast so was sagt wie: „Ach, ist der aber süß!“ Sei vorbereitet und zeige Langeweile und Verachtung. Wenn du rechtzeitig anfängst deine Familie zu erziehen, wird es nicht lange dauern und du hast einen gemütlichen, gut funktionierenden Haushalt.

(aus einer Zeitschrift von irgendwann...)